Am letzten Freitag (23.05.) hab ich es endlich mal geschafft, die Abenteuer Allrad zu besuchen. Es hat sich wirklich gelohnt, dass ich mir mal die Zeit für diese Messe genommen habe.
Es dürfte schwierig sein, an anderer Stelle nochmal eine so große Auswahl an Offroad-Zubehör, Fahrzeugumbauten und Reiseanbietern zu finden. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht, über die Messe zu schlendern und sich neue Ideen für das nächste Fahrzeug zu holen, bzw. umsetzbare für das aktuelle
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Besonders interessiert hatte mich der neue Iveco Massif. Hat ‘ne zeitlang gedauert, bis ich ihn in einer hinteren Ecke gefunden habe. Mein erster Eindruck war dann doch etwas enttäuscht, man merkt an vielen Ecken einfach, dass man es hier mit einem Hersteller von Nutzfahrzeugen zu tun hat und das die Konstruktion des Santana doch schon recht veraltet ist/war.
Viel liebloses, klapprig wirkendes Plastik im Innenraum. Technisches Highlight ist für mich der 3-Liter Iveco-Diesel. Der Rest ist dann wieder Steinzeit, mit zwei Starachsen an Blattfedern. So eine Konstruktion hat natürlich auch ihre Vorteile, weil die sich problemlos überall mit einem Schweißgerät reparieren läßt, hat aber auch den Nachteil, dass man von Geradeauslauf auf der Straße dann nicht mehr wirklich sprechen kann.
Positiv überrascht hat mich dann im Gegensatz zum zuletzt gefahrenen Defender der gute Sitzkomfort und dass man sofort eine passende Sitzposition finden konnte. Die Ideale Kombination wäre also ein Defender, mit dem Iveco-Motor und dem Sitzkomfort aus dem Massif
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Ganz in der Nähe vom Massif stand dann auch dieser leicht verbesserte Defender rum
. Verbaut ist hier das Trial-Competition Fahrwerk von Herero. Wem der Name nichts sagt, Herero ist ein italienischer Fahrwerksspezialist, der v.a. für den Defender verschiedene, stark verbesserte Fahrwerke anbieten.
Natürlich waren auch alle bekannten Spezialisten und Zubehöranbieter vor Ort zu finden. Die jetzt alle aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Aufgefallen war mir, dass für den neuen Toyota J200 bereits einiges an Zubehör zu bekommen ist und sich auch Tom’s Fahrzeugtechnik bereits dem guten Stück mit Hilfe einer Flex gewidmet hat
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Schaut super aus und mit der richtigen Reifengröße wirkt der J200 gleich viel besser. Der Preis ist allerdings auch super, aber genügend Kohle zuhause rumliegen hat, der bekommt dafür sicher ein tolles Reisefahrzeug, in dem ich es zumindest locker mehrere Monate aushalten könnte.
Überhaupt Reifen … je fetter desto besser, könnte man denken, wenn man so über die Messe läuft. Ich weiss nicht, ob da die Isländer manchmal der Trendsetter waren, aber die Entwicklungsrichtung ist eindeutig. Fuhren viele Geländewagen vor einigen Jahren noch mit Kinderwagenrädern, oder Asphalttrennscheiben durch die Gegend, so ist es inzwischen normal, wenn unter einen Rubicon 33′-Schlappen geschnallt werden. Mir gefällt das erstmal optisch sehr gut, ob allerdings jede Reifengröße unter alle Bedingungen Sinn macht, ist dann wieder eine andere Frage.
Eine Gewissheit habe ich jetzt allerdings nach der Messe, sollte ich diese Woche einen Sechser im Lotto haben, dann hätte ich keine Probleme damit, wofür ich einen Teil des Geldes ausgeben würde
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Natürlich gibt es auch noch ein paar mehr Fotos. Die besten findet ihr hier in der Galerie zur Abenteuer-Allrad 2008.