Archiv '4x4-Neuvorstellung'

Vorstellung Nissan Patrol

Nissan Patrol

Nissan Patrol

Grausam!

Die Kiste, die von Nissan diese Woche in Abu Dhabi vorgestellt wurde, kann ich leider nicht anders beschreiben. Der Patrol war immer ein ehrlicher Geländearbeiter, der sich sowohl auf langen Reisen, bei der täglichen Arbeit oder auch bei Motorsportveranstaltungen bewiesen hat.

… und jetzt kommt der Nachfolger! Herausgekommen ist ein mit Elektronik vollgestopfter Klotz, der anscheinend v.a. für die Ölscheichs im Nahen Osten entworfen wurde. Es gibt keine Starachsen mehr, keinen Leiterrahmen, dafür jede Menge Elektronikspielzeug :-( .

Ich finde es einfach schade, dass Nissan anscheinend nicht gewillt war, den Klassiker vernünftig weiterzuentwickeln. Toyota wird sich freuen, denn für die nutzwertorientieren Käufer (z.b. in Australien), gibt es zum HZJ keine vernünftige Alternative mehr. Die einzige Hoffnung die bleibt ist, dass Nissan vielleicht den “echten” Patrol auch weiterhin anbieten wird. Irgendwie kann ich mir gerade nicht vorstellen, dass man den Markt der Geländearbeitstiere einfach der Konkurrenz überlassen wird.

Weitere Informationen findet ihr bei Auto-Motor und Sport und im Autoblog.

Neuer VW Touareg mit Hybridantrieb

VW Touareg Hybrid

VW Touareg Hybrid

Der Volkswagen Konzern gibt 2010 kräftig Gas und enthüllt gleich mehrere neue Modelle in einem Monat. Konzernmarke Audi hatte gerade einen Tag zuvor via Internet den neuen A1 enthüllt. Wenige Stunden später folgte schon die Weltpremiere des neuen Touareg, der im Rahmen einer „Late Night Show“ von TV-Showmaster Thomas Gottschalk vorgestellt wurde. Und das Feuerwerk an Neuheiten wird in diesem Jahr nicht zur Ruhe kommen. Bereits drei Wochen vor dem Genfer Automobilsalon Anfang März feierte der komplett neu entwickelten Touareg seine Weltpremiere in München, bei der TV-Guru Gottschalk auch schon mal über die Konkurrenz gerne lästerte, „die sehen aus wie Autos sind, aber keine.“ Nun ja, und der Touareg ist ja eins, schließlich hat er mit der „Dakar“, die härteste Rallye der Welt gewonnen.

VW bietet für den 4,80 Meter langen Touareg (plus 4,3 Zentimeter) zum Verkaufsstart im April 2010 drei Triebwerke an: Der 3,6-Liter-V6-Benzin-Direkteinspritzer FSI (280 PS/206 kW), der 3,0-Liter V6 TDI (240 PS/176 kW) und der 4,2-Liter V8 TDI (340 PS/250 kW) – im Durchschnitt sind sie um fast 20 Prozent sparsamer als beim Vorgänger. Und als technischer Leckerbissen darf der Hybridantrieb im Touareg gelten. Er ist die neue Topmotorisierung – der V10 TDI und W12 werden nicht mehr angeboten – und verbindet die Leistung eines klassischen Achtzylindermotors mit dem Verbrauch eines Sechs-/Vierzylinder-Triebwerks. Hintergrund: Der neuen Touareg Hybrid ersetzt auf den europäischen und amerikanischen Märkten den bisherigen V8-Benziner. Damit setzt Volkswagen seine erfolgreiche Downsizing-Strategie fort. Und in der Grundversion wurde der VW Touareg sogar 208 Kilo leichter.

Als in Europa bislang einzigen SUV eines deutschen Herstellers wird es den neuen Touareg in einer Hybridversion geben. Die Antriebseinheit des mit einer Hochvolt-Batterie ausgestatteten Touareg Hybrid besteht im wesentlichen aus dem per Kompressor aufgeladenen V6 TSI (Benzin-Direkteinspritzer mit 333 PS/245 kW), dem Achtstufen-Automatikgetriebe und dem zwischen Verbrennungsmotor und Automatikgetriebe integrierten Hybridmodul. Dieses Modul wiegt gerade mal 55 kg, der E-Motor leistet (47 PS/34 kW). VW versichert, wenn der V6 TSI und der E-Motor gleichzeitig arbeiten, steht eine Leistung von 380 PS/279 kW und eine Drehmoment von 580 Nm zur Verfügung. Und mit einem Verbrauch von 8,2 Litern setzt er unter den voll geländetauglichen SUV mit Benzinmotor Maßstäbe. Der Touareg Hybrid kann bis zu 50 km/h rein elektrisch.

Mit dem Dieselmotor ausgerüstete, markiert der Touareg V6 TDI mit 7,4 Litern Durchschnittsverbrauch künftig den Bestwert im Segment der echten Geländewagen. Beide Versionen, der Touareg Hybrid und V6 TDI, sind die sparsamsten Benzin- und Diesel-SUV ihrer Klasse, die je in Europa gebaut wurden. Neu im Touareg: Die Parkbremse wird auf Knopfdruck aktiviert, automatisch stellt sich der Motor (V6-Versionen) an Ampeln ab und startet erneut, sobald der Fahrer die Fuß-Bremse löst (Start-Stop-System).

Unter Berücksichtigung sparsamer Verbrauchswerte wurde auch der serienmäßige Allradantrieb verbessert. In der Grundversion („4Motion”) verfügen alle Touareg über einen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsenverteilergetriebe (Steigfähigkeit 31 Grad). Wie schon der kleinere Bruder Tiguan Track & Field verfügt der Touareg zudem über ein „Offroad-Fahrprogramm”, das per Knopfdruck das ABS, EDS und ASR auf spezielle Geländefahrten abstimmt, den Bergabfahrassistent aktiviert und die Schaltpunkte des Automatikgetriebes anpasst. Zudem kann der Touareg V6 TDI samt „Terrain-Tech-Paket” statt mit dem Torsendifferential mit einem noch stärker für den Offroad-Einsatz ausgelegten Verteilergetriebe inklusive Untersetzungsstufe und einem jeweils bis zu 100 Prozent sperrendem Mitten- und Hinterachsdifferential geordert werden (Steigfähigkeit 45 Grad). Diese Version besitzt wie die erste Touareg Generation einen Drehschalter, über den der Fahrer den Wagen jetzt per fünf Stufen an den jeweiligen Einsatz anpasst: So gerüstet, bewältigt der neue VW Touareg jedes Terrain. Da wird selbst eine „Dakar“ zur Spielwiese. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

VWs Pick-up Amarok startet in Argentinien

Mit dem Produktionsstart des neuen Pick-ups Amarok im argentinischen Werk Pacheco in Buenos Aires startet Volkswagen Nutzfahrzeuge zu einer erfolgversprechenden Aufholjagd. Im Segment der Mittelklasse-Pick-ups, das weltweit rund zwei Millionen Fahrzeuge umfasst, ist der VW-Konzern seit den schon lange zurückliegenden Taro-Zeiten nämlich nicht mehr vertreten. Der Amarok als erstes in Deutschland entwickeltes Pick-up-Modell der 1-Tonnen-Klasse schließt nun wieder diese Lücke und wird auf dem Schwerpunktmarkt Südamerika ab Frühjahr nächsten Jahres angeboten. Die Markteinführung in Europa folgt in der zweiten Jahreshälfte.

Der Amarok startet weltweit als Viertürer mit Doppelkabine, während eine Single-Cab-Ausführung erst für 2011 geplant ist. Für den Vortrieb stehen – je nach Markt unterschiedlich – drei verschiedene Antriebskonzepte zur Wahl: permanenter Allradantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb oder Hinterradantrieb als Grundversion.

Neben Südamerika gelten Südafrika und Australien als Hauptmärkte, wo Pick-ups aufgrund ihrer Vielseitigkeit als Nutz-, aber auch als Freizeitfahrzeuge einen hohen Stellenwert besitzen. Die VW-Marketing-Experten sind davon überzeugt, dass der Amarok auch in Europa den Markt für Pick-ups nicht nur erhöhen, sondern auch verändern wird. Im Lastenheft des Amarok standen nämlich nicht nur Robustheit, Zuverlässigkeit und Nutzungsvielfalt einschließlich großer Ladefläche, sondern auch die Verwendung von innovativen Technologien, hohen Sicherheitsstandards und eine besondere Fokussierung auf die Bereiche Verbrauch, Komfort und Ergonomie. Sie sind Basis für alle drei Ausstattungslinien, wobei die Grundversion als Arbeitsgerät natürlich nicht mit so vielen Features wie der Amarok Trendline ausgestattet ist. Der exklusive Amarok Highline mutiert dann sogar zum Lifestyle-Pick-up.

Für den Vortrieb stehen zur Markteinführung zwei zuverlässige und sparsame Turbodiesel zur Verfügung. Der 120 kW/163 PS starke 2.0 TDI mit Common-Rail-Einspritzung verfügt über eine zweistufig geregelte Aufladung via Bi-Turbolader, die bereits ab 1.500 Umdrehungen für ein Drehmoment von 400 Newtonmetern sorgt. Das zweite Triebwerk ist ein TDI-Vierzylinder mit 90 kW/122 PS, das sein höchstes Drehmoment von 340 Newtonmetern ab 2.000 U/min entwickelt.

IAA 2010: Toyota Land Cruiser 2010

Berichtet hatte ich bereits vom neuen Land Cruiser/Prado 2010. Jetzt ist er endlich auch offiziell auf der IAA in Frankfurt vorgestellt worden. Er wird in Deutschland die Bezeichnung Land Cruiser 150 tragen, öder kürzer einfach J15 ;-) .

Hier der Text aus der Toyota Pressemappe zur IAA:

Mit seiner Initiative für nachhaltige Mobilität geht Toyota bereits heute auf die Bedürfnisse des Autofahrers von morgen ein und verfolgt konsequent eine Strategie, an deren Ende das ultimative Umwelt-Auto steht. Zugleich jedoch behält das Unternehmen nach wie vor jene Kunden im Blick, die Fahrzeuge mit einem sehr speziellen, außergewöhnlichen Leistungspotenzial benötigen.

Zu diesen Fahrzeugen zählt ohne Zweifel der legendäre Land Cruiser. In nahezu sechs Jahrzehnten haben sich in 176 Ländern mehr als fünf Millionen Käufer für den Land Cruiser entschieden. Der Ofroader mit Kultstatus verkörpert seit seiner Premiere die Werte, die mit dem Namen Toyota einhergehen: herausragende Qualität, höchste Langlebigkeit, unbedingte Zuverlässigkeit.

Die Offroad-Kompetenz des neuen Land Cruiser profitiert entscheidend vom neuen Multi Terrain Select System, dem Multi-Terrain Monitor mit vier Kameras, einer Anzeige für den momentanen Lenkeinschlag sowie der Crawl Control – Assistenz-Systeme, die sowohl Routiniers als auch weniger erfahrenen Gelände-Piloten selbst in schwierigsten Passagen ein einzigartiges Maß an Unterstützung bieten.

Der neue Toyota Land Cruiser ist als Drei- und Fünftürer mit einem Vierzylinder-Turbodiesel mit 3,0 Litern Hubraum und 173 PS (127 kW) erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger gelang es den Toyota Experten, die CO2-Emissionen des Motors um zwölf Prozent zu senken. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 8,0 Litern auf 100 km sowie CO2-Emissionen von 210 g/km gehört der Land Cruiser D-4D zudem zu den sparsamsten Fahrzeugen seiner Klasse.

Das weiterentwickelte Fahrwerk mit seiner Doppelquerlenker-Achse mit Einzelradaufhängung vorn und seiner robusten Mehrlenker-Hinterachse ist wahlweise mit der dynamischen Fahrwerkskontrolle KDSS (Kinetic Dynamic Suspension System), dem aktivem Dämpfungssystem AVS (Adaptive Variable Suspension) mit Wankneigungsminderung sowie mit Luftfederung und Niveauregulierung an der Hinterachse erhältlich.

Im längeren, breiteren und geräumigeren Inneren ist die zweite Sitzreihe der siebensitzigen Versionen jetzt in Längsrichtung einstellbar. Dazu kommen eine im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbare und in der Neigung einstellbare Rückenlehne sowie eine komfortable Einstiegsfunktion für den Zugang zur dritten Sitzreihe. Die beiden Sitze lassen sich jeweils unabhängig voneinander elektrisch ein- und ausklappen.

Für meinen Geschmack ein bißchen viel Elektronik, aber vielleicht wird es auch wieder ein einfacheres Einstiegsmodell geben, mit weniger Spielkram.

Neue Informationen zum Toyota Landcruiser Prado 2010

Mal wieder rausgeschmuggelte Informationen ;) . Dieses Mal der Scan eines der ersten Prospekte, leider mit japanischer Schrift. Ich kann es nicht lesen, aber sieht schon mal ein paar Details zum überarbeiteten Innenraum.

Bis zur IAA ist nicht mehr lange und da soll er angeblich vorgestellt werden.

Quelle: carscoop

New LandRover Discovery 4 …

… oder besser 3a? ;)

Auf jeden Fall hat Landrover den Disco 3 einem umfassenden Facelift unterworfen. Hier zwei erste Videos:

New York 2009: Der erste Auftritt des neues Jeep Grand Cherokee

Seinen ersten Auftritt hat der Jeep Grand Cherokee 2011 jetzt auf der New York Auto-Show. Mit dem Verzicht auf das bisher immer noch kantige Gesicht des Urvaters aller Sport Utility Vehicle (SUV) wirkt der Neue nun eleganter, hat aber offenbar von seinen sagenumwobenen Fähigkeiten im Gelände nichts eingebüßt.

Das gilt zumindest dann, wenn man sich das beste der drei zur Wahl stehenden Allradsysteme auswählt. Den Rest schafft die neue Luftfederung, die nicht nur der Niveauregulierung dient, sondern dieses Jeep auch auf die in schwerem Gelände notwendige Bodenfreiheit anheben kann.

Chrysler weist nicht ohne Stolz darauf hin, dass als Antrieb der erste selbstkonstruierte Sechszylinder mit 3,6 Litern Hubraum angeboten wird. Es handelt sich um einen „Flexfuel”-Motor, der mit Benzin, aber auch mit Alkohol arbeiten kann. Auch alle Mischungsverhältnisse beider Treibstoffe sind willkommen. Der Motor leistet 209 kW / 280 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 353 Newtonmetern (Nm) bei 4800 Umdrehungen pro Minute (U/min).

Natürlich kann man den Grand Cherokee auch mit dem Hemi-Motor, einem Achtzylinder-Benziner mit 5,7 Litern Hubraum erwerben. Der leistet dann 268 kW / 360 PS und schafft bei 4250 U/min maximal 520 Nm an die Räder. Für den Exportmarkt – und ausdrücklich nur für diesen – will Jeep auch unterschiedliche Diesel- und reine Benzinmotoren anbieten.

Der Innen- wie der Laderaum haben an Volumen zugewonnen, was besonders den Passagieren auf der hinteren Sitzbank zugute kommt. Außerdem hat sich Jeep, eine Chrysler-Tochter, auch zu einer aufwändigeren Ausstattung entschlossen. Außen fallen di 20-Zoll-Räder und das Panorama-Glasdach ins Auge. Als erster seiner Art wird der Grand Cherokee mit einem Fernlichtassistenten (Smartbeam) ausgestattet.
Quelle: auto-reporter.net

Vorstellung Iveco Massif: Arbeitstier

Iveco MassifDie Offroad-Legende Land Rover Defender bekommt Konkurrenz. Iveco Massif heißt der ebenso kantige italienische Geländewagen, der in Deutschland ab September ausgeliefert wird. Er kann alles, was der Defender auch kann und manches sogar spürbar besser. Denn sein kraftvoller Dreiliter-Turbodiesel mit Common Rail und 130 kW / 176 PS bietet mit 400 Newtonmetern Drehmoment im Überfluss. Und mit einem Einstiegspreis von 30750 Euro ist der Massif nur unbedeutend teurer als der Defender.

Ivecos Massif bietet ebenso wie der Defender, was man in der großen Zahl weichgespülter und modischer SUV nicht mehr findet. Das heißt, solide und robuste klassische Allradtechnik mit stabilem Leiterrahmen, Starrachsen an Blattfedern und per Hand zuschaltbarer Allradantrieb, der auch ohne aufwändige Elektronik sicheres Vorankommen selbst in extremem Gelände erlaubt. Das macht den Massif zu einem echten Arbeitstier und damit einem immer seltener werdenden Angebot auf unserem Markt.

Iveco MassifBei professionellen Offroadern ist der zur Fiat Group gehörende Nutzfahrzeughersteller Iveco bestens aufgestellt. Vom allradgetriebenen Transporter Daily 4×4 über den Lkw Eurocargo bis hin zum schweren Allradtruck Trakker reicht die Palette, die nun mit dem Massif durch einen kompromisslos geländegängigen Personentransporter nach unten erweitert wird. Zugleich knüpft Iveco an den von Fiat zwischen 1951 und 1987 gebauten Campagnola an, dessen 1974 vorgestellte zweite Generation es als Sondermodell für den Vatikan sogar bis zum Papstmobil brachte.

Eingekleidet von Giugiaro präsentiert der Massif sich mit dynamischem Kühlergrill und Vieraugen-Gesicht. Und wer beim Blick auf seine Silhouette unübersehbare Ähnlichkeiten mit der Defender-Linie zu erkennen meint, liegt absolut richtig. Denn im Massif stecken tatsächlich Land Rover-Gene. Gebaut wird der Iveco Massiv nämlich nicht in Italien, sondern bei Santana-Motors in Spanien.

Iveco MassifDas aber ist die schon 1955 gegründete Firma, die bereits seit 1958 den klassischen Land Rover in Lizenz baute und als Santana vertrieb. Bis 1982 arbeiteten Santana und Land Rover intensiv zusammen. Dann trennten sich beider Wege und Santana entwickelte die britischen Lizenzmodelle in eigener Regie weiter. Santana 2500 und ab 2002 Santana PS10 hießen die Nachfolgemodelle. Und mit dem PS10 kam Iveco mit ins Spiel – als Motorenlieferant.

Aus dem Santana PS10 wurde in intensiver Zusammenarbeit mit Iveco schließlich der Massif entwickelt. Der wird allerdings nicht mehr von Santana, sondern von Iveco selbst vermarktet. Und angesichts 1400 veränderter Teile von insgesamt 2000 darf man beim Massif mit gutem Grund von einem neuen Auto sprechen. Aber das klassische Konzept des Land Rover Defender blieb erhalten.

Dass Massif und Defender zwei unterschiedliche Autos sind, spürt man sofort, wenn man auf dem Fahrersitz des 4,72 Meter langen fünftürigen Station Wagon Platz nimmt. Denn im Massif klebt man nicht mehr direkt an der Verkleidung der Fahrertür. Der Sitz ist so weit in die Mitte gerückt, dass man sogar ausreichend Platz für eine Fußstütze für den linken Fuß und keinerlei Probleme mehr beim Betätigen der Pedale hat.

Iveco MassifDie wahre Stärke des Massif erlebt man dann, wenn man den bereits beim Iveco Daily bewährten Dreiliter-Vierzylinder-Turbodiesel anlässt, den es in zwei Leistungsstufen mit 107 kW / 146 PS und 130 kW / 176 PS gibt. Schon der kleinere überrascht mit einem bereits von 1400 bis 2600 U/min verfügbaren höchsten Drehmoment von 350 Nm. Doch der größere stellt mit 400 Nm bei nur 1250 bis 3000 U/min alle in dieser Klasse in den Schatten.

Denn beim Erklimmen einer Steigung mit 45 Prozent, die sich wie eine steile Wand vor dem Fahrzeug präsentierte, verstanden wir schnell, warum die Instruktoren vom „Standgastag” gesprochen hatten. Denn der Massif kroch allein mit Standgas und Geländeuntersetzung zwar langsam, aber unaufhaltsam in die Höhe. Und wenn in anderen Geländeabschnitten bei extremer Verschränkung einzelne Räder den Bodenkontakt verloren, reichte ein Druck auf den Schalter für die serienmäßige hintere Differenzialsperre, um sofort wieder für Traktion zu sorgen.

An die Antriebsräder gelangt die gewaltige Kraft des Motors über ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit Overdrive von ZF und das von Santana übernommene Verteilergetriebe, das über die Übersetzungsstufen „High” und „Low” verfügt. In letzterer ist der Allradantrieb zusammen mit einer Längssperre grundsätzlich eingeschaltet, in der Stufe „High” kann man mit einem besonderen Hebel zwischen Zweirad- und Vierradantrieb sowie Längssperre wählen. Eines darf man allerdings vor dem Geländeausritt nicht vergessen: das Verriegeln der für den Massif typischen vorderen Freilaufnaben.

Obwohl der Massif mit seiner robusten Technik ein absolut professioneller Geländegänger ist, bedeutet das nicht, dass man bei normaler Straßenfahrt auf Fahrsicherheit und Fahrkomfort verzichten muss. Im Gegenteil, es überrascht, wie problemlos dieses mit dem kleineren Motor bis zu 148 km/h und dem größeren bis zu 160 km/h schnelle Auto auch bei zügiger Kurvenfahrt dem Lenkeinschlag folgt und wie wirkungsvoll das robuste Fahrwerk mit seinen Blattfedern sowie hydraulischen Stoßdämpfern vorn und Luftdruckdämpfern hinten sowie Stabilisatoren an beiden Achsen Querfugen und Gullydeckel wegbügelt. Gewöhnen muss man sich allerdings an den mit 13,04 Meter recht großen Wendekreis.

Trotz aller Treue zu klassischer Technik ist der als Station Wagon leer zwischen 2140 kg und 2325 kg wiegende Massif ein modernes Auto mit Scheibenbremsen rundum und ABS, das bei kritischen Geländepassagen abgeschaltet werden kann. Für die Straßenfahrt mit nur einer Antriebsachse gibt es auch eine elektronische Bremskraftverteilung. Nicht verfügbar ist allerdings die Fahrdynamikregelung ESP. Abhängig vom Einsatzzweck kann man die Innenausstattung wählen. Entweder mit pflegeleichten Sitzen mit Vinyl-Bezügen und leicht zu reinigenden Gummimatten, denen nach „Heavy Duty-Einsätzen” auch ein Dampfstrahler nichts anhaben kann, oder aber mit Stoff- und Ledersitzen, Lederlenkrad und Teppichboden sowie Radio, CD-Player und Navigationssystem.

Classico, Montagna und Avventura nennt Iveco die drei ab Werk verfügbaren Ausstattungsvarianten, die es neben dem fünftürigen Station mit bis zu sieben Plätzen und 2,77 m Radstand ab 30 750 Euro auch als 4,55 m langen Pickup ab 29 090 Euro und als 4,45 m langen Single Cab als Basis für Aufbauhersteller ab 28 380 Euro gibt. Der Mehrpreis für die Montagna-Version liegt für den Station Wagon bei 2870 Euro und für weitere 3180 Euro erhält man Avventura-Version. Für Pickup und Single Cab liegen die entsprechenden Mehrpreise bei 2770 und 1570 Euro. Als vierte Massif-Karosserieversion in Vorbereitung ist zudem ein 4,25 m langer dreitüriger Station Wagon mit 2,45 m Radstand.

Eine kleine Überraschung zum Schluss. Wer den Massif kaufen möchte, hat keinen Erfolg, wenn er sich an einen Pkw-Händler der Marke Fiat wendet. Erfolg hat er nämlich nur, wenn er bei einem Nutzfahrzeug-Händler der Marke Iveco anfragt. Und da bei Nutzfahrzeugen schneller Service elementar wichtig ist, kommt auch der Massif in den Genuss dieser Iveco-Servicequalität. Das heißt ein 24-Stunden-7-Tage-Callcenter und ein flächendeckendes Servicenetz mit mehr als 3000 Kundendienst-Stützpunkten in mehr als 100 Ländern. (ar/ivd)

Daten: Iveco Massif 3.0 HPT Station Wagon

Länge x Breite x Höhe: 4,72 m x 1,86 m x 2,05 m
Motor (Bauart, Hubraum): Vierzylinder, 2998 ccm
Max. Leistung: 130 kW / 176 PS bei 3200 – 3500 U/min
Max. Drehmoment: 400 Nm bei 1250 – 3000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Anhängelast: 3000 kg
Basispreis: 30 750 Euro

Von Ingo von Dahlern
Quelle: auto-reporter.net

Die Rückkehr des klassischen Nissan Pick-Up

Nissan NP300 Unter der neuen Bezeichnung NP300 führt Nissan den legendären Pick-Up neu auf dem europäischen Markt für leichte Nutzfahrzeuge ein. Die Auslieferungen der Single- und King-Cab-Versionen beginnen bereits im April, der Vertrieb des Double-Cab-Modells folgt nur wenige Monate später.Die drei traditionellen Kabinenvarianten eröffnen den Kunden des NP300 ein extrem breites Einsatzspektrum. Die Single-Cab-Version hat Platz für zwei Personen und mit 2,235 Meter Länge und 1,485 Meter Breite die größte Ladefläche des Trios: das ideale Gerät für Unternehmen im Baugewerbe, in der Landwirtschaft oder im Landschaftsbau, die auch vor Projekten in unwirtlichen und abgelegenen Gegenden nicht zurückschrecken.

In der King Cab-Variante bietet der NP300 Raum für zwei Personen; er wird ergänzt durch üppigen und vor allem sicheren Stauraum für Werkzeuge und Materialien. Die Double-Cab-Ausführung schließlich kann bis zu fünf Kollegen an ihren Einsatzort transportieren.

Passend zur stattlichen Nutzlast von bis zu 1.035 Kilogramm sitzt ein zugleich kräftiger wie genügsamer 2,5-Liter-Turbodiesel unter der Haube. Der nach der Abgasnorm Euro 4 zertifizierte Direkteinspritzer leistet 98kW (133PS) und schultert mit bis zu 304 Nm Drehmoment auch schwere Lasten mühelos. Dank eines Tankinhalts von 75 Litern sind Reichweiten von über 700 Kilometern möglich – wodurch die Standzeiten an der Zapfsäule auf ein Minimum reduziert werden.

Neben der hohen Nutzlast besticht der NP300 mit einer maximalen Anhängelast von 2.860 Kilogramm. In aller Regel sind Betreiber damit in der Lage, sämtliche für die anliegende Arbeit nötigen Materialien und Ausrüstungsgegenstände im Auto mitzuführen.

Dem Motor zur Seite gestellt ist ein manuelles Fünfganggetriebe. Die vordere Einzelradaufhängung und die robuste hintere Starrachse an Längsblattfedern stellen sicher, dass auch ein voll beladener NP300 Pick-up im rauen Gelände bestens zurecht kommt. Ein Hinterachssperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf verbessert Traktion und Stabilität im schwierigen Terrain weiter. Für sichere Bremsmanöver sorgt das serienmäßige ABS.

Alle Versionen sind mit Allradantrieb ausgerüstet – womit dann auch die wirklich anspruchsvollen Jobs zuverlässig zu erledigen wären. Um den Anspruch des unverwüstlichen Arbeitspferdes zu unterstreichen, ist der NP300 zusätzlich mit einem Ölwannen- und Tankschutz bestückt.

Die Off Road-Eigenschaften sind fraglos hoch: Davon zeugen die Bodenfreiheit von 230 Millimetern, Böschungswinkel von bis zu 31 Grad und die Wattiefe von 450 Millimetern. Dank des kräftigen Antriebs kann der NP300 bis zu 39 Grad steile Hügel erklimmen. In Verbindung mit einer maximalen Seitenneigung von 48 Grad macht dem Nissan so im schweren Gelände kaum ein anderer Konkurrent etwas vor.

Als flexibel erweist sich der Pick-up aber auch noch auf andere Weise: Dank der Fahrgestellversion ist er schnell und unkompliziert und wirtschaftlich mit Spezialaufbauten aller Art umrüstbar. Ideal geeignet ist der NP300 unter anderen als Bergungsfahrzeug, Kipper oder Notfallwagen.

Mag der NP300 im täglichen Dienst noch so hart im Nehmen sein – innen geht es vergleichsweise zivil zu. Dafür sorgen (entweder serienmäßig oder optional) eine Klimaanlage, ein CD-Audio-Deck im Doppel-DIN-Format, eine höhenverstellbare Lenksäule, elektrische Fensterheber und Außenspiegel und ein Keyless-Entry-Zugangssystem.

Um sicherzustellen, dass ein NP300 die größte Zeit seines Autolebens bei der Arbeit verbringt, hat Nissan die Wartungsintervalle auf 30.000 Kilometer gestreckt. Dazu kommt eine Dreijahres-Garantie (oder 100.000 Kilometer) sowie eine sechsjährige Garantie gegen Durchrostung. Die niedrigen Unterhaltskosten unterstreichen die Paraderolle des NP300 als idealer Partner für hart arbeitende Firmen, die regelmäßig an nicht alltäglichen Orten anspruchsvolle Aufgaben erledigen müssen.

Nissan produziert den NP300 PICK UP im japanischen Werk Shatai.
Quelle

Subaru Forester kostet ab 23 900 Euro

Subaru Forester 2008Subaru bringt in diesem Monat den neuen Subaru Forester auf den Markt. Die Preise für das SUV mit permanentem Allradantrieb beginnen bei 23 900 Euro. Der 2,0-Liter-Motor leistet 110 kW / 150 PS bei 6000 Umdrehungen in der Minute. Neben vier Ausstattungslinien wird alternativ zum 5-Gang-Getriebe eine elektronisch gesteuerte 4-Gang-Automatik angeboten.Der bekannte Boxermotor wurde überarbeitet und bietet im unteren und mittleren Drehzahlbereich mehr Drehmoment. Das Maximum von 196 Nm liegt bei 3200 U/min an. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 8,4 Liter auf 100 Kilometer.

Gegenüber dem Vorgänger wuchs die dritte Forester-Generation in der Länge um 7,5 Zentimeter auf 4,56 Meter, in der Höhe um elf Zentimeter und in der Breite um 4,5 Zentimeter. Beim Radstand legte der Subaru um neun Zentimeter auf 2,62 Meter zu. Das Kofferraumvolumen beträgt 450 Liter und kann auf über 1600 Liter erweitert werden.

Innen ist der Forester auf Funktionalität ausgelegt. Dazu gehören unter anderem eine Mittelkonsole mit Fach für ein Notebook im DIN-A4-Format und ein herausnehmbares Tablett für eine Spielkonsole oder einen DVD-Player.
Quelle

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