OFF-ROAD Award 2010

Gestern wurde der begehrte OFF-ROAD Award der gleichnamigen deutschen Zeitschrift verliehen. Da die OFF-ROAD die letzte ihrer Art in Deutschland ist (da gibts noch ein Konkurrenzblatt, dessen Namen ich eben spontan vergessen habe), dürfte die Auszeichnung umso wertvoller machen.

Die Ergebnisse im Geländewagenbereich zeigen auch, dass die Leser sehr fachkundig sind ;) . V.a. für Toyota war der Award dieses Jahr sehr erfolgreich. Nach den Querelen mit den defekten Gaspedalen der letzten Wochen, was das sicherlich mal ein angenehmes Event für die Verantwortlichen.

Genug gelabert, hier die Ergebnisse in den einzelnen Kategorien:

Kategorie 1: Geländewagen

  1. Toyota Land Cruiser J15 (35,5%)
  2. Jeep Cherokee (24,5%)
  3. Suzuki Jimny (10,5%)

Kategorie 2: Luxus-Geländewagen

  1. Mercedes-benz G-Klasse (18,8 %)
  2. Land Rover Discovery (15,2 %)
  3. Porsche Cayenne (10,7 %)

… dazwischen gibts noch ein paar Klassen mit höhergelegten Kombis und anderem Gedöns, die überspringe ich mal hier ;) .

Kategorie 6: Klassiker

  1. Toyota Land Cruiser HZJ76 (23,9 %)
  2. Mercedes-Benz G Pur (21,5 %)
  3. Jeep Wrangler (21,2 %)

Kategorie 7: Pickups

  1. Toyota Hilux (23,7 %)
  2. Land Rover Defender (21,1 %)
  3. Mitsubishi L200 (10,5 %)

Die Ergebnisse der anderen Klassen und Sonderawards findet ihr auf der Webseite der OFF-ROAD.

Fotos: autoreporter.net / toyota.com.au
Ergebnisse: blog.buschtaxi.org

Dakar 2010: Résumé des X-raid Teams

Dakar 2010: Volkswagen verteidigt Dakar-Titel mit Dreifachsieg

Triumphale Titelverteidigung in Südamerika: Volkswagen hat zum zweiten Mal in Folge und einschließlich 1980 zum dritten Mal insgesamt die legendäre Rallye Dakar gewonnen. Nach einem Showdown in Blau feierten im Ziel der härtesten Herausforderung im weltweiten Motorsport die Volkswagen Duos und ihre Race Touareg mit TDI-Antrieb einen souveränen Dreifachtriumph. Dabei setzten sich Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) nach einem packenden Finale auf dem 202 Kilometer langen Schlussspurt am 14. und letzten Rallye-Tag mit nur 2.12 Minuten Vorsprung gegen ihre Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) durch. Rang drei eroberten Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA).

Die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) belegten den siebten Platz. „Ich bin unheimlich stolz auf unsere Mannschaft. Was Fahrer, Beifahrer und das gesamte Team an jedem einzelnen Tag der Rallye Dakar geleistet haben, ist enorm. Mit dem Dreifach-Triumph hat Volkswagen Motorsport die hoch gesteckten Ziele sogar noch übertroffen“, sagte Francisco Javier Garcia Sanz, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Geschäftsbereich Beschaffung, im Ziel der letzten Etappe.

Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen erklärte: „Vor drei Wochen ist ein hoch motiviertes Volkswagen Team mit dem Ziel angereist, den ‚Dakar‘-Titel des Vorjahres erfolgreich zu verteidigen. Mit dem Dreifachsieg ist Volkswagen etwas Historisches gelungen. Wir sind in Südamerika nicht nur ungeschlagen, wir sind auch weiterhin der einzige Hersteller, der die härteste Rallye der Welt mit einem Auto mit Diesel-Antrieb gewonnen hat. Bis zum Ziel haben die Volkswagen Piloten den ‚Dakar‘-Sieg unter sich ausgemacht – mit teils harten, aber fairen Mitteln. Genau so packend stellen wir uns Motorsport vor. Mein Glückwunsch gilt daher allen Volkswagen Duos, die allesamt verdiente Sieger gewesen wären.“

Die Wolfsburger Marke bleibt damit der einzige Hersteller, der bislang die Automobilwertung der Rallye Dakar mit Diesel-Antrieb gewann. Bereits 2009 war die TDI Technologie in Argentinien und Chile tonangebend. Neben der Effizienz der Diesel-Direkteinspritzungstechnik des Volkswagen Konzerns war die Standfestigkeit der Race Touareg der Schlüssel zum „Dakar“-Erfolg 2010. Angesichts extremster Belastungen erwies sich der 300 PS starke Race Touareg nicht nur als standfestestes, sondern auch als schnellstes Fahrzeug: Sieben von 14 möglichen Etappensiege und elf Führungstage schlagen für den Allradler aus Wolfsburg zu Buche.

Dabei hielt die sportliche Entscheidung bis zum Zielstrich Beobachter und Fans in Atem: Carlos Sainz/Lucas Cruz, Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk sowie Mark Miller/Ralph Pitchford führten seit der fünften Etappe die Rallye Dakar in dieser Reihenfolge an. Doch eine Vorentscheidung war zu keinem Zeitpunkt gefallen. Mit einem starken Schlussspurt kämpften sich Al-Attiyah/Gottschalk an ihre Volkswagen Teamkollegen Sainz/Cruz in einem offenen und harten, aber fair ausgetragenen Duell um Sekunden immer weiter an die Spitzenposition heran. Besonders auf Dünenpassagen – die erneut eines der Herzstücke der „Dakar“ bildeten – machte das katarisch-deutsche Duo Boden gut, während auf schnellen und kurvenreichen Schotterabschnitten das spanische Duo Sainz/Cruz den Ton angab.

So abwechslungsreich der Kampf in der Gesamtwertung war – zwei Tagessiege gingen an Sainz/Cruz, vier an Al-Attiyah/Gottschalk, einer an Miller/Pitchford –, so herausfordernd erwies sich die 32. Auflage der Rallye Dakar: Neben vielfältigen Wertungsprüfungen im weichen, teils puderartigem Sand sowie in turmhohen und endlosen Dünenfeldern der Atacama-Wüste im Norden Chiles standen auch Schotterabschnitte sowie Passagen durch riesige Geröllfelder auf dem Programm. Die facettenreiche Härteprüfung mit mehrfach täglich wechselndem Terrain, zwei Andenüberquerungen, Passagen durch die trockenste Wüste der Welt, der Atacama, sowie Teilstücke in der legendären Pampa bewältigte der Volkswagen Race Touareg mit Bravour. Stets war ein Race Touareg unter den Top Drei der Tageswertung zu finden, 27 von 42 möglichen Top-3-Platzierungen gingen auf den 14 Etappen jeweils nach Wolfsburg.

Für die neuen „Dakar“-Sieger Carlos Sainz und Lucas Cruz setzte sich in Argentinien und Chile vor Millionen von Fans entlang der Tagesetappen ein Siegeszug fort. Als neu formiertes Duo im Volkswagen Race Touareg blieb das spanische Zweiergespann auch im dritten gemeinsamen Einsatz ungeschlagen und sorgte für einen neuen Superlativ in der Geschichte der „Dakar“: Noch nie zuvor konnte ein Spanier die legendäre Wüstenrallye in der Automobilwertung für sich entscheiden. Bereits zuvor hatten Sainz/Cruz die Rallye dos Sertões im Juni und Juli 2009 sowie die Silk-Way-Rallye im September 2009 für sich entschieden.

Endstand nach der 14. Etappe:

  1. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) Volkswagen Race Touareg
  2. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) Volkswagen Race Touareg
  3. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) Volkswagen Race Touareg 2
  4. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F) BMW X3 CC
  5. Guerlain Chicherit/Tina Thörner (F/S) BMW X3 CC
  6. Carlos Sousa/Matthieu Baumel (P/F) Mitsubishi Racing Lancer
  7. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) Volkswagen Race Touareg
  8. Robby Gordon/Andy Grider (USA/USA) Hummer
  9. Orlando Terranova/Pascal Maimon (RA/F) Mitsubishi Racing Lancer
  10. Guilherme Spinelli/Filipe Palmeiro (BR/P) Mitsubishi Racing Lancer

(auto-reporter.net/pha)

Europapremiere auf der Brüssel Motorshow für den neue Mitsubishi L200 Pick-up

Auf der am 14. Januar startenden Brüssel Motorshow feiert der neue L200 sein Europa-Debut. Außen bulliger, innen komfortabler, so präsentiert er sich vier Jahre nach seiner Markteinführung. Mit rund 55.000 Zulassungen bestimmt der Mitsubishi L200 seit 1993 den Pick-up Markt in Deutschland und ist damit der meistverkaufte Pick-up überhaupt.

Wie bereits die bisherigen L200-Modelle, wird auch der der Neue in drei Karosserieversionen angeboten – als Einzelkabine, als Club Cab mit verlängerter Kabine/zweitürig und als Doppelkabine/viertürig.

Attraktive 2WD Einstiegsmodelle als Einzel- und Doppelkabine machen den neuen L200 jetzt für den gewerblichen Einsatz noch interessanter. Bereits ab 18.990 Euro ist der L200 mit 2,22 m langer Ladefläche und Heckantrieb erhältlich. Mit einem verstärkten Federpaket an der Hinterachse und angetrieben von einem 2.5 Liter DI-D starken Common-Rail Diesel mit 94 kW (128 PS) ist er das ideale Transportgerät für viele gewerbliche Einsätze. Für angemessene Transport-Kapazitäten sorgen bis zu 1.000 Kilogramm Nutzlast und eine gebremste Anhängelast von 1,8 Tonnen (bei 12% Steigung). Der Kraftstoffverbrauch beträgt moderate 7,2 bis 7,4 Liter auf 100 km.

Ab 21.990 Euro ist der L200 jetzt als Doppelkabine 2WD lieferbar. Er verfügt über die gleiche Motorisierung wie die Einzelkabine, bietet aber zusätzlich ein selbstsperrendes Hinterachsdifferenzial, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber.

Die Ladefläche ist bei allen Doppelkabine-Modellen deutlich gewachsen. Ein neues Ladepritschen-Design mit markanter Seitenlinie sowie eine um 18 cm verlängerte Ladefläche bieten ein deutliches Plus an Nutzwert.

Für den neuen L200 stehen drei Motorvarianten zur Auswahl. Das 2.5 Liter Common-Rail-Diesel Aggregat leistet in den 2WD-Varianten 94 kW (128 PS) und in den Allradversionen 100 kW (136 PS). In der Topversion bringt es der L200 2.5 Liter DI-D+ auf stattliche 131 kW (178 PS) bei einem Drehmoment von 400 Nm (Automatikversion: 350 Nm). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 179 km/h, der Kraftstoffverbrauch 8,1 Liter (kombiniert).

Auf Wunsch wird für den L200 2.5 DI-D+ Intense Doppelkabine ein elektronisch gesteuertes 5-Stufen Automatikgetriebe mit Sports Mode angeboten, das mit der INVECS-II-Technologie die Schaltzeitpunkte dem individuellen Fahrstil des Fahrers anpasst.

Ein neu gestaltetes Cockpit sorgt im Innenraum für noch mehr PKW-Atmosphäre. So gibt es in der Intense-Version unter anderem ein Multifunktions-Lenkrad, einen Licht/Regensensor, einen Cinch-Eingang, eine neue Cockpitverkleidung sowie ein Multifunktionsdisplay. Nach wie vor gibt es die elektrisch versenkbare Heckscheibe. Für PKW-Feeling sorgen auch Vordersitze mit komfortablerer Sitzpolsterung und verbessertem Seitenhalt.

Auch in Bezug auf die aktive Sicherheit setzt der L200 Maßstäbe in seinem Segment. Die “Intense” Varianten mit dem modernen Permanent-Allradantrieb “Super Select 4WD” und der Fahrstabilitäts- und Traktionsregelung “MASC/MATC” verschaffen dem L200 eine Alleinstellung im Feld der Mitbewerber.

Auf hohem Niveau präsentiert sich auch die passive Sicherheit. Sie umfasst unter anderem die von Mitsubishi entwickelte und patentierte “RISE”-Karosseriestruktur, ferner Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, Kindersitzverankerungen nach ISOFIX-Standard (äußere hintere Sitze, nur Doppelkabine), eine Sicherheitspedalerie und eine optimierte Front zum Fußgängerschutz. Darüber hinaus verfügt der 2,5 DI-D+ als Club Cab über Seitenairbags vorne und die Doppelkabine zusätzlich noch über Kopfairbags.

All diese Konstruktionsmerkmale machen den L200 zu einem sicheren Fahrzeug im Crash-Fall: Im aktuellsten NCAP Crash-Test hat der L200 Pick-up mit einer 4-Sterne-Wertung mit deutlichem Abstand als bester Testkandidat abgeschnitten und ein insgesamt gutes Ergebnis erzielt. Neben der 4-Sterne-Wertung für den Erwachsenen-Insassenschutz erzielte der L200 in der Seitencrash-Wertung sogar die maximal erreichbare Punktzahl.

Dakar 2010: Team HUMMER auf den Etappen 8-10

Etappe 8

Etappe 9

Etappe 10

Dakar 2010: Videozusammenfassung 10. & 11. Etappe

10. Etappe

11. Etappe

Dakar 2010: Team HUMMER auf der 6. und 7. Etappe

Dakar 2010: 7. – 9. Etappe Videozusammenfassung

7. Etappe:

8. Etappe:

9. Etappe

Mitsubishi Pajero “Inform”

Früher hieß er mal Pajero Classic, heute hört er auf den Namen Inform. Gemeint ist das “einfache” Modell vom aktuellen Pajero. Mit dem letzten Modellwechsel war auch das einfache Classic-Modell gestorben und es gab bei uns leider nur noch die “normalen” Modell, vollgestopft mit überflüssigem Luxus.

Jetzt hat Mitsubishi wahrscheinlich die Klagen der gewerblichen Kunden gehört, hat die Luxusausstattung rausgeschmissen und schon stimmt auch der Preis wieder ;-) . Erfreulicherweise ist auch der Inform mit dem hervorragenden und modernen Allrad der Luxus-Modelle ausgestattet worden.

Hier der Pressetext von Mitsubishi und einige Modellfotos:

Der Einstieg in die Welt des Geländewagenklassikers Pajero ist jetzt bereits für 29.990 Euro möglich. Mit dem 3-türigen Pajero “Inform” bietet Mitsubishi Motors besonders den gewerblichen Kunden, die Wert auf die sprichwörtlichen Nehmerqualitäten des Pajero legen, ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Auch die lange Version des Pajero, der Fünftürer, wird in der Ausstattungsvariante “Inform” für 32.990 Euro zu einem sehr attraktiven Preis angeboten.

Diejenigen Kunden, welche die Zuverlässigkeit, Robustheit, die überragenden Geländeeigenschaften und die hohe Zugkraft des Pajero schätzen, werden sich für die neuen Einstiegsmodelle begeistern. In Sachen Anhängelast bewegt sich der Mitsubishi Pajero schon immer in der Königsklasse. Je nach Ausstattung zieht der Pajero 3,2 DI-D als 5-Türer bis zu 3,5 Tonnen und als 3-Türer 3 Tonnen.

Die Pajero “Inform” werden mit dem durchzugskräftigen und verbrauchsarmen 3,2 Liter DI-D Motor mit 147 kW (200 PS) und einem hohen Drehmoment von 441 Nm angeboten. Der kombinierte Verbrauch des Pajero 3-Türer mit 5-Gang Schaltgetriebe beträgt lediglich 8,0 Liter/100km. Für den langen, fünfsitzigen Pajero 5-Türer “Inform” beträgt der entsprechende Wert 8,2 Liter.

Wie bei allen Pajero Modellen kommt auch in den Basisversionen “Inform” das hoch entwickelte Allradsystem “Super Select 4WD (SS4-II)” zum Einsatz, das selbst bei widrigsten Fahrbahnverhältnissen und in schwierigen Geländesituationen außergewöhnliche Traktionsreserven generiert.

Um souveränes Fahrverhalten auf der Straße und im Gelände zu garantieren, verfügen alle Pajero über die aktive Stabilitäts- und Traktionskontrolle “MASC/MATC”. Als integraler Bestandteil des AWC-Systems (All Wheel Control) sorgt MASC/MATC in Grenzsituationen durch selektive Eingriffe in Bremssystem und Motormanagement für maximale Fahrzeugkontrolle und aktive Sicherheit. Neben einer leistungsfähigen ABS Bremsanlage mit elektronischer Bremskraftverteilung verfügen alle Pajero über die Motorbremskontrolle “EBAC”, die bei extremen Hangabfahrten vor allem im Gelände zum Einsatz kommt.

Die Basisvarianten “Inform” sind mit robusten 17″ Stahlfelgen ausgestattet. Weitere praktische Ausstattungsdetails sind unter anderem eine Klimaautomatik, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrische Scheibenheber, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel.

Mit den neuen Einstiegsvarianten in Verbindung mit dem nochmals überarbeiteten, leistungsstarken Dieselmotor setzt der Mitsubishi Pajero weiter Maßstäbe im Geländewagen-Segment und bietet das beste Preis-/Leistungs-Verhältnis seiner Klasse.

Dakar 2010: Fazit des X-raid Teams zur Halbzeit

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